Zum Lebensgefühl im deutschen Osten gehört der Hass auf Schwarze
So lautet der Untertitel eines Artikels in der Zeit Online aus dem dieser User-Kommentar stammt:
3. Immer der Osten
Es gibt unzählige Beispiele für den ostdeutschen Rassismus, was kein Wunder ist, weil nur noch der Bodensatz (DDR = der doofe Rest) dort lebt. Die fähigen Leute sind längst gen Westen gezogen und haben dabei unabsichtlich den Nazi-Banden weite Landstriche (Ost-Meck-Pomm, Sächsische Schweiz etc.) überlassen.
Eine soziopsychologische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in der DDR fand nie statt, anstelle dessen wähnte man sich auf der richtigen Seite der Geschichte und wusch alle DDR-Bürger zu Antifaschisten weiß. Der schon in den 1980er Jahren in der DDR aufkeimende Rassismus brauchte nicht die Unterstützung von Neonazis aus dem Westen. Niemand sollte die polnischen Reisebusse vergessen, die zu DDR-Zeiten von unseren Brüdern und Schwestern im Osten mit Steinen beworfen wurden…
Eine ungemütliche Ecke Europas, zum Glück führen viele Autobahnen hindurch, sodass man schnell und sicher die braunen Gegenden durchqueren kann. Die Warnungen in den Reiseführern vor Ostdeutschland sind absolut berechtigt und bestätigen sich jeden Tag aufs Neue.
Schade, dass wir im Westen diesen Leuten soviel Geld zahlen müssen, das ist wie Perlen vor die Säue zu werfen.
Die Frage die sich mir irgendwie aufdrängt lautet: Sind Artikel und Kommentar Satire oder gibt es intelligente Menschen, die ernsthaft davon überzeugt sind, das der gemeine Ostdeutsche dumm, faul und braun ist?

also angenommen es war ernst, dann fällt mir dazu nur eins ein:
“das Recht auf Dummheit dient zur freien Entfaltung der Persönlichkeit.”
ich hoffe das passt jetzt dazu…. mir is nämlich nichts besseres eingefallen.
Lieb Grüße